Karamellisiertes Kichererbsen-Curry (vegan)

Aktualisiert: Juni 2

Dieser Rezept ist ein absoluter Klassiker in der fleischfreien Küche. Es ist nicht nur einfach gemacht, sondern hat eine sehr ausgewogene Nährwerte-Bilanz und schmeckt einfach fantastisch. Die Kombination aus Kichererbsen, Reis und Erdnüssen erzeugt eine hohe biologische Wertigkeit mit einem kompletten Aminosäureprofil, was vor allem in der veganen Cuisine von großer Wichtigkeit ist.





Zutaten


Für das Curry (Für 3-4 Portionen)


  • 2 Möhren

  • 1 rote Zwiebel

  • 1 Handvoll Baby-Kartoffeln oder Süßkartoffeln (150g)

  • 1 gelbe oder rote Paprika

  • 1 Handvoll Pilze (100g)

  • Etwas Raps- oder Kokosöl

  • 2 Knoblauchzehen

  • 2TL Gemüsebrühe

  • 1 Dose Kokosmilch

  • Pfeffer

  • 2 EL Gelbe Curry-Paste

  • 1 TL Kurkuma oder Curry-Pulver

  • Frische Chili ode Chilipulver


  • Basmati oder Jasmin-Reis (ca. 400g gekocht)


Für das Topping


  • 1 Dose Kichererbsen

  • 40g Erdnüsse

  • Süße und Salzige Sojasauce

  • 2 EL Honig/Agavendicksaft /Zucker

  • 3 Limetten

  • Koriander


Wenn du noch mehr Protein benötigst, kannst du beispielsweise eine weitere Dose Kichererbsen, Linsen oder Tofu hinzufügen.



Zubereitung


Zuerst den Reis kochen bzw. den Reis-Gar-Prozess vorbereiten (ich nutze einen Reiskocher), da das Reis kochen am meisten Zeit in Anspruch nimmt.

Tipp: Füge 2 Löffel Hühnerbrühe zum kochenden Wasser hinzu. Dadurch bekommt der Reis bereits von alleine sehr viel Geschmack.


Zwiebel, Möhren und Paprika in Würfel schneiden. Die rohen (Baby-) Kartoffeln halbieren und für 5-6 Minuten in etwas Öl in einer hohen Pfanne oder einem Topf anbraten. Die Kartoffeln werden nur leicht angeröstet und wieder aus der Pfanne genommen. Im nächsten Schritt werden in der gleichen Pfanne Zwiebeln und Möhren scharf angebraten. Nach 2-3 Minuten die Paprikawürfel und Pilze hinzugeben. Nachdem das Gemüse einigermaßen gut angeröstet ist, wird die Currypaste und das Kurkuma mit in dem Öl angebraten, damit es seine Aromen entfalten kann.


Es ist wirklich wichtig, dass man die Currypaste und das Curry-Pulver in Öl anbrät, da es geschmacklich einen meilenweiten Unterschied macht, wenn man die Gewürze erst zum Schluss in den Topf hinzugibt. Nachdem alles gut angebraten wurde, wird das Ganze mit Kokosmilch und einer Tasse Gemüsebrühe (2TL Gemüsebrühe + heißes Wasser) abgelöscht. Jetzt kommen die Kartoffeln wieder dazu und das Curry wird noch einmal für mindestens 10 Minuten aufgekocht und mit Pfeffer, Sojasauce, Zucker/Honig, Chili und Limettensaft von 2 Limetten abgeschmeckt.


Wenn du Indisch oder Asiatisch kochst, solltest du darauf achten alle möglichen Geschmacksnuancen in dem Essen abzudecken. Hierbei nutzen wir Limettensaft für die Säure, Sojasauce und Gemüsebrühe für den salzigen Geschmack, Zucker/Honig/Agavendicksaft für die Süße und Currypaste+Chili für die Schärfe.


Die Kichererbsen werden separat mit den Erdnüssen zusammen heiß in Öl angebraten. Nach einigen Minuten werden die Kichererbsen und Nüsse mit süßer & salziger Sojasauce, Honig/Agave/Zucker, und Limetten abgelöscht. Das Ganze wird 2-3 Minuten karamellisiert bis das Topping eine gold-braune Farbe erhält.


Das Anrichten


Zum Anrichten empfehle ich dir einen großen Teller, auf dem du einige Salatblätter platzierst. Der gekochte Reis wird in einem Glas oder in einer Schale kurz in Form gepresst und mittig auf dem Teller platziert. Dieser einfache Trick lässt langweiligen Reis fancy aussehen. Auf das Curry kommen nun die karamellisierten Kichererbsen, Nüsse und etwas Koriander. Zusätzlich biete ich den Gästen gerne eine halbe Limette an, um das Curry etwas frischer zu machen, wenn Bedarf besteht.



Die Nährwerte (Für alle Portionen)


Kalorien: 2090kcal

Kohlenhydrate: 214g

Proteine: 50g

Fett: 102g



Wenn du noch mehr Protein benötigst, kannst du beispielsweise eine weitere Dose Kichererbsen, Linsen oder Tofu hinzufügen.




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