Süßstoffe & Krebs, Diabetes, Übergewicht - Sind Aspartam und Co. wirklich so ungesund?

Aktualisiert: Mai 10

Süßstoffe haben wirklich keinen guten Ruf in der Gesellschaft und vor allem die Medien kommunizieren uns, dass Süßstoffe, wie z. B. Aspartam krebserregend sind oder Diabetes Typ 2, Übergewicht und Bluthochdruck fördern. Sprich, alles was wir genau NICHT haben wollen!

Trotzdem ist es merkwürdig, dass es eine Seite gibt, die behauptet, Süßstoff sei der Teufel und fördere diverse Krankheiten. Die gegnerische Partei hingegen meint, dass Süßstoff komplett unproblematisch sei. Meistens bleibt es jedoch nur bei Behauptungen, anstatt die Wissenschaft zu Rate zu ziehen. Glücklicherweise gibt es dazu eine relativ vernünftige Datenlage und wir durchleuchten im folgenden Beitrag die Studienlage einmal ganz genau und gehen der Frage auf den Grund, was Süßstoffe in unserem Körper anstellen und wie ungesund sie nun wirklich sind. Die ausführliche Antwort zu der Frage mit Bezug zu einer Vielzahl an Studien findet ihr im folgenden Artikel.



Wie funktionieren Süßstoffe in unserem Körper?


Süßstoffe binden genauso wie Zucker an die Süß-Rezeptoren unserer Zunge und geben dem Gehirn das Signal weiter, dass etwas Süßes und wahrscheinlich Kalorienreiches unsere Schranke passiert hat. Jedoch hat Süßstoff im Gegensatz zu Zucker keine Kalorien, da es vom Körper nicht verstoffwechselt werden kann. Außerdem haben Süßstoffe einen viel höheren Süßegrad als Zucker. Neben Süßstoffen gibt es Zuckeralkohole / Zuckeraustauschstoffe, die verglichen mit Süßstoffen 2,4 Kilokalorien pro 1 Gramm Zuckeraustauschstoff haben (1). Zuckeralkohole werden aus Obst und Gemüse gewonnen und sind nach momentanen Erkenntnissen für den Körper unbedenklich. Jedoch werden sie im Magen-Darm-Trakt langsamer absorbiert, was bei hohen Mengen abführend wirken kann, da sie im Darm Wasser binden und somit den Stuhl verflüssigen können.

Trotzdem gibt es viele Studien, die beweisen, dass Süßstoffe krebserregend sind, zu Übergewicht führen und eine Glukoseintoleranz herbeiführen.


Kurzer Einschub: Bei dem Konsum von Kohlenhydraten und vor allem Zucker steigt unser Glukosespiegel (=Blutzuckerhaushalt =Insulinspiegel) an, was zunächst erstmal gar kein Problem ist. Ein dauerhaft angehobener Insulinspiegel kann jedoch zum Problem werden, wenn unser Körper ihn nicht selber reguliert. Hier kommt das Hormon Insulin ins Spiel, welches von unserem Körper automatisch ausgeschüttet wird, um den Blutzuckerhaushalt zu senken. Diabetikern vom Typ 1 fehlt dieser Mechanismus, da ihr Körper eben kein Insulin mehr ausschütten kann, um den hohen Blutzuckerhaushalt zu regulieren. Bei einer dauerhaften Einnahme von hohen Mengen Zucker und generell schlechter Ernährung kann der Körper eine Glukoseintoleranz entwickeln, weil das Hormon Insulin vermindert oder sehr stark ausgeschüttet wird (Insunlinausschüttung ist gestört) (2)(15). Letzteres Phänomen wird auch Diabetes Typ 2 genannt. Übrigens kann dies auch durch zu hohen regelmäßigen Alkoholkonsum geschehen, da Alkohol im Körper zu Zucker umgewandelt wird und extrem insulinogen ist (3).


Das Problem bei Ernährungsstudien ist jedoch immer, dass sie zuerst an Tieren, zum Beispiel Ratten oder Fliegen, getestet werden. Werden dabei bestimmte Schemata festgestellt macht es im Folgenden Sinn, eine Studie mit Menschen in Betracht zu ziehen. Menschen besitzen jedoch so viele verschiedene individuelle Faktoren wie beispielsweise das Schlafverhalten, der Konsum von Genussmitteln oder ihre Herkunft und damit einhergehende genetische Unterschiede. Deswegen kann eine Überprüfung eines einzigen Ernährungsmerkmals in der großen variablen Welt des Menschen, wie z.B. des Konsums von Süßstoff, nicht wirklich neutral betrachtet werden . Sie sollten als Vorlage dienen um vernünftige Studien mit Menschen zu designen, welche neu interpretiert werden müssen.


Die aktuelle Wissenschaft zu Süßstoff




Studien, die gegen Süßstoff sprechen


In tierischen Studien wurde festgestellt, dass durch den Konsum von Sucralose und Acesulfam-K eine Veränderung des “Gut-Microbiota” stattfindet und in Mäusen dadurch eine Glukoseintoleranz entsteht (4)(5).

Der Begriff “Gut-Mikrobiota” beschreibt die Bakterien im Gastrointestinaltrakt also die verschiedenen Bakterienkulturen, welche im Magen-Darm-Trakt leben und ein komplexes System darstellen. In einer weiteren Studie mit Menschen die 2017 von amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführt wurde, wurden 17 übergewichtige Probanden auf ihre Glukoseintoleranz getestet (6). Hierbei bekamen die Teilnehmer zunächst eine Glukose-Wassermischung, woraufhin der Blutzuckerspiegel gemessen wurde. In einem weiteren Verfahren bekamen die Probanden erst eine Süßstoff-Wassermischung und im Folgenden noch einmal eine Glukose-Wasser Mischung mit einhergehender Blutzuckermessung.


Das Ergebnis: Bei der Messung mit Süßstoff + Glukose fand eine signifikante Erhöhung des Blutzuckerspiegels statt. Dies zeigt also, dass Süßstoff doch nicht komplett ohne Beteiligung am Metabolismus unseren Körper verlässt.

Der Diskussionspunkt: Die Studie hat lediglich 5 Stunden gedauert, die Anzahl der Teilnehmer ist sehr klein und es wurde nicht das gewöhnliche Essverhalten der Probanden getrackt. Es besteht zwar eine Korrelation (Zusammenhang) zwischen Süßstoff und einer Erhöhung des Insulinspiegels, jedoch gibt es auch eine Korrelation zwischen Übergewicht und gestörter Glukosetoleranz. Außerdem ist eine Korrelation keine Kausalität (Ursache), was bedeutet, dass Zusammenhänge nicht automatisch eine Ursache sind. Hierfür müsste man eine größere Studie anfertigen mit nicht übergewichtigen Menschen, die einen einheitlichen Ernährungsplan mit angeglichener Kalorien- und Kohlenhydratmenge erhalten. Dies erweist sich als fast unmöglich, weswegen es so eine Studie (stand heute) nicht gibt. Man kann nämlich genauso aus der Studie interpretieren, dass Menschen mit Übergewicht die eine Glukoseintoleranz haben häufiger zu Süßstoff greifen.


In einer Studie mit Mäusen testeten Forscher 11 Wochen lang wie sich Mäuse auf die Zugabe von Sucralose, Aspartam und Saccharin verhalten. Die Mäuse bekamen entweder nur eine Glukose-Wasser Mixtur oder eine Glukose-Süßstoff-Wasser Mischung (4).

Das Ergebnis: Nach 11 Wochen entwickelten die Mäuse, die Süßstoff und Zucker konsumiert haben, eine höhere Glukoseintoleranz verglichen zu der anderen Mäuse-Testgruppe.


Die Diskussion: Die Forscher untersuchten im Folgenden die “Gut-Microbiota” der Mäuse und fanden heraus, dass der Grund an der Intoleranz mit den Darmbakterien der Mäuse zu tun hat. Süßstoff kann nicht von der Maus verstoffwechselt werden, jedoch reagiert die Darmflora sehr wohl auf den Stoff. Im Nachhinein wurde den Mäusen ein Antibiotikum gegeben, welches die Darmflora der Mäuse zerstörte und es verschwand auch ebenfalls die Glukoseintoleranz. Es wurde außerdem der Mäusekot, der Glukose-intoleranten Mäuse genommen und auf sterile Labor-Mäuse übertragen, die so gezüchtet werden, dass sie überhaupt keine Darmflora besitzen und auch diese Labor-Mäuse entwickelten keine Glukoseintoleranz.



Studien, die für Süßstoff sprechen


Die gleichen Forscher der Mäuse-Studie nutzten diesen Ansatz und führten die gleiche Studie im Weiteren mit 7 Menschen durch. Sie bekamen eine Woche lang die maximal empfohlene Dosis Saccharin. Das Ergebnis war, dass 3 der Teilnehmer gar keine besondere Reaktion auf die Süßstoff-Glukosemischung gezeigt haben. Vier der Teilnehmer jedoch zeigten eine kleine Verschlechterung der Glukosetoleranz.

In einem aktuellen Paper von 2019 wurden alle Studien zum Thema Süßstoff und der Veränderung der Darmflora bzw. Glukosetoleranz im Menschen noch einmal zusammengefasst und neu bewertet. Dies führte zu dem Ergebnis, dass die Tierstudien nicht auf den Menschen übertragbar sind und weitere Studien mit Menschen fehlen um diesen Zusammenhang zu durchleuchten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung gibt auch hier grünes Licht, solange man sich an den ADI (Acceptable Daily Intake) hält. Das Wort ADI beschreibt, wie hoch der maximale tägliche Konsum von Süßstoff auf das gesamte Leben betrachtet werden darf ohne Beeinträchtigungen zu erfahren (8).




Bei Aspartam liegt der „ADI Wert“ (Acceptable Daily Intake / akzeptable tägliche Dosis) bei 40 mg pro Kilo Körpergewicht und pro Tag. Das bedeutet ein 60 kg schwerer Mensch müsste täglich sein Leben lang 12 Dosen à 330ml einer mit Aspartam gesüßten Diätlimonade zu sich nehmen, um diesen Wert zu erreichen (9). Dies ist offensichtlich völlig unrealistisch.

In einer weiteren Studie wurde überprüft, ob Menschen sich besser an ihre Diät mit Süßstoff oder Zucker halten konnten. Das Ergebnis war, dass die Süßstoff-Gruppe bessere Ergebnisse erzielt hatte und mehr Fettmasse verloren konnte (7).



Krebs und Aspartam


Selbst zu Nagetieren gibt es eine Metaanalyse von 2013, die 10 Studien zum Thema Aspartam und Krebs erforscht und zu dem klaren Entschluss kommt, dass es dazu keinen Kausalzusammenhang gibt (10).

Auch eine Kohortenstudie von 2019 mit 470.000 Menschen analysiert den Zusammenhang von Krebs und Aspartam und kommt zu dem Entschluss, dass es kein erhöhtes Krebsrisiko für den Menschen gibt (11).


In einem aktuellen Paper von 2019 wird ein weiteres Mal festgestellt, dass es wissenschaftlich nicht bewiesen werden kann, dass Süßstoff Einfluss auf die menschliche Darmflora hat. Zu weiteren Ergebnissen und Einschätzungen bedarf es noch weiterführende groß angeführte Studien mit Menschen! (12)




Zusammenfassung - Was sollen diese ganzen Studien uns jetzt sagen?


Wie ihr wahrscheinlich feststellen konntet, ist es nicht einfach die Frage: “Sind Süßstoffe gesund oder ungesund?” mit ja oder nein zu beantworten. Die aktuelle Studienlage deutet klar darauf hin, dass Süßstoff nicht komplett teilnahmslos den Körper passiert, jedoch kann ein kausaler Zusammenhang zwischen Krankheiten wie Diabetes Typ 2, Krebs, Übergewicht und Süßstoff im Moment ausgeschlossen werden. Der Grund dafür ist, dass die Studien mit Tieren nicht übertragbar auf den Menschen sind, was verschiedene Bundesämter und Institutionen bestätigen. Bei menschlichen Studien fehlen einfach noch valide und reliable Studien mit vielen Testpersonen. Dies erweist sich als sehr schwierig, weil der Mensch ein sehr individuelles und komplexes Wesen ist. Im Gegensatz dazu ist die Studienlage bei Zucker relativ deutlich und fällt sehr negativ aus.

Man sollte in jedem Fall sowohl mit Zucker als auch Süßstoff vorsichtig umgehen, da unsere Geschmacksnerven sich an den süßen Geschmack schnell gewöhnen können und wir irgendwann süß-schmeckendes Obst nicht mehr als wirklich süß wahrnehmen könnten (13).



Vorteile von Süßstoff



Im Vergleich zu Zucker hat Süßstoff keine Kalorien und einen sehr hohen Süße-Grad, was dich deine Kalorienzufuhr besser regulieren lässt. Studien zufolge nahmen Testpersonen mehr Fettmasse ab und erreichten ihr Ziel leichter durch das Nutzen von Süßstoff. Durch die Einnahme von Süßstoff findet im Gegensatz zu Zucker, laut heutigem Stand, keine Insulinreaktion statt. Zucker ist schädlich für die Zähne und fördert bewiesenermaßen Karies. Daher empfiehlt die WHO die tägliche Zufuhr von 25-50 Gramm ADI nicht zu überschreiten (14). Subjektiv betrachtet erscheint mir diese Angabe als relativ niedrig und wird von den wenigsten Menschen eingehalten. Süßstoff und Zuckerausstauschstoffe werden in den meisten Kaugummis und Zahnpflegeprodukten aus genau diesem Grund genutzt, da sie keine negativen Auswirkungen auf die Zahnhygiene haben.



Fazit und Empfehlung

Süßstoff ist laut aktueller Studienlage für den Menschen unbedenklich solange man sich an den ADI-Wert hält. Dieser ist jedoch bei den gängigen Süßstoffen wie Aspartam, Sucralose, Saccharin und Acesulfam-K so hoch, dass es völlig unrealistisch ist diese Massen an Diät-Produkten zu konsumieren.


Es kann natürlich nicht komplett ausgeschlossen werden, dass in Zukunft Studien mit Menschen das Gegenteil behaupten, weswegen wir einfach nur abwarten und Tee trinken sollten. Klar ist, dass weißer Rohrzucker schädlicher für uns ist und dort ein signifikanter Zusammenhang zwischen Übergewicht und Diabetes Typ 2 besteht. Selbstverständlich wäre das Sinnvollste sich an Wasser und ungesüßten Tee zu halten, jedoch sind wir alle nur Menschen, die sich hin und wieder etwas gönnen möchten. Durch den Beitrag sollst du selbst abwägen können, ob dir der aktuelle Stand der Wissenschaft zu diesem Thema eher dazu rät Süßstoff dem Konsum von Zucker vorzuziehen oder ob du weder Zucker noch Süßstoff konsumieren möchtest, weil dir das Risiko für mögliche Folgen zu groß erscheint.


Die Entscheidung hierzu musst du selbst treffen. Ich persönlich sehe in Süßstoff mehr Vorteile als Nachteile, da ich meine Kalorienzufuhr besser regulieren kann. Es ist trotzdem Vorsicht bei dem Konsum von allen Süßspeisen geboten, egal wie sie gesüßt werden.

Ausschließlich Menschen mit der Krankheit PKU sollten Süßstoffe komplett meiden, da sie das Abbauprodukt Phenylalanin nicht verarbeiten können.


Zusatz: In der Ernährungspsychologie gibt es noch Ansätze, die betrachten, ob eine Stressreaktion im Gehirn ausgeschüttet wird, wenn man Süßstoff konsumiert. Wenn du an dem Thema interessiert bist, dann bitte ich dich mir in den Kommentaren (unter dem Blog oder auf Instagram) mitzuteilen, ob du an dem Thema “Diäten und Stressreaktionen” interessiert bist, da ich meine Abschlussarbeit über dieses Thema geschrieben habe. Das Thema Süßstoff und Stress würde den Rahmen dieses Beitrags hier sprengen.















Referenzen: (Alle URLs wurden am 18.04.2020 geöffnet)


(1) ELMADFA, Ibrahim (2009): Ernährungslehre. 2. Auflage. Stuttgart: Eugen Ulmer


(2) Unbedenklichkeit von Zuckeralkoholen: https://www.fdiworlddental.org/sites/default/files/media/documents/Sugar-substitutes-and-their-role-in-caries-prevention-2008.pdf


(3) Kummer, Jürgen: Übersichtstabelle vieler Lebensmittel mit glykämischem Index, Nährwerten und Intoleranzen: https://jumk.de/glyx/


(4)Suaz J et al. (2014): Artificial sweeteners induce glucose intolerance by altering the gut microbiota: https://www.diabetes.org.br/publico/images/pdf/artificial-sweeteners-induce-glucose-intolerance-by-altering-the-gut-microbiota.pdf


(5) Uebanso T et al. (2017): Effects of Low-Dose Non-Caloric Sweetener Consumption on Gut Microbiota in Mice :https://www.mdpi.com/2072-6643/9/6/560/htm


(6) Yanina M et al. (2013): Sucralose Affects Glycemic and Hormonal Responses to an Oral Glucose Load: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3747933/pdf/2530.pdf


(7) Johnston & Foreyt (2013): Robust scientific evidence demonstrates benefits of artificial sweeteners:https://www.cell.com/trends/endocrinology-metabolism/fulltext/S1043-2760(13)00169-0?_returnURL=http%3A%2F%2Flinkinghub.elsevier.com%2Fretrieve%2Fpii%2FS1043276013001690%3Fshowall%3Dtrue


(8) BfR (2014): Bewertung von Süßstoffen und Zuckeraustauschstoffen: https://mobil.bfr.bund.de/cm/343/bewertung_von_suessstoffen.pdf


(9) https://www.aspartam.at/nebenwirkungen


(10) Mallikarjun & Sieburth (2013): Aspartame and Risk of Cancer: A Meta-analytic Reviewhttps://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/19338244.2013.828674


(11) Lim U et al. (2006): Consumption of Aspartame-Containing Beverages and Incidence of Hematopoietic and Brain Malignancies: https://cebp.aacrjournals.org/content/cebp/15/9/1654.full.pdf


(12) Haighton L et al. (2019): Evaluation of aspartame cancer epidemiology studies based on quality appraisal criteria

:https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0273230019300418


(13) WHO (2017): Incentives and disincentives for reducing sugar in manufactured foods An exploratory supply chain analysis: http://www.euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0004/355972/Sugar-report_WHO_107773_updated-and-revised-Dec-2017.pdf?ua=1


(14) Bartolotto C (2015): Does Consuming Sugar and Artificial Sweeteners Change Taste Preferences?: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4500487/


(15) Eberle Gabriele (2020): Typ 1 Diabetes und Typ 2 Diabetes: Welche Unterschiede gibt es?: https://www.mediclin.de/medizin-gesundheit/ratgeber-gesundheit/artikel/innere-organe-stoffwechsel/diabetes/typ-1-diabetes-und-typ-2-diabetes-welche-unterschiede-gibt-es/


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